Jahresauftakt der TEL

Obwohl die ersten Ausbildungsveranstaltungen im neuen Jahr bereits stattgefunden haben, wurde das neue Dienstjahr 2026 erst am Mittwoch, 11.02.2062, vom Leiter der Technischen Einsatzleitung Hannover (TEL), Benjamin Moß, und seinen beiden Vertretern, Thomas Och und Sebastian Brock, im Rahmen der ersten Stabsausbildung offiziell eröffnet.

Moß zeigt sich mit dem vergangenen Jahr sehr zufrieden und konnte feststellen, dass alle für das Dienstjahr 2025 gesetzten Ziele erreicht wurden.
Wesentliche Punkte waren dabei die materielle und personelle Steigerung der Einsatzfähigkeit der TEL, die Festigung und Vertiefung der Ausbildung sowie die Digitalisierung der Arbeitsmittel.
Im Mittelpunkt standen dabei die inzwischen etablierten Informationswege. So wurde die Webseite der TEL überarbeitet und gepflegt. Auch ein zentraler Newsletter wurde implementiert.

Vor dem Hintergrund des in diesem Jahr anstehenden Jubiläums der TEL wurde mit der Erstellung einer Chronik begonnen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Intensivierung der Verfahrenserarbeitung im Einsatz.

Als Erfolg kann das erste Sommerbiwak der TEL bewertet werden. Eine eigens dafür gebildete Arbeitsgruppe hatte sich mit der Vorbereitung und Durchführung beschäftigt. Die Rückmeldungen waren dann auch durchgängig positiv, so dass das Sommerbiwak ein fester Bestandteil des Dienstjahres werden wird. Zeitgleich wird in diesem Jahr dabei das 40jährige Jubiläum der TEL gefeiert

Einen besonderen Dank richtete Moß an die beiden Mitglieder der Geschäftsstelle Ursula Krüger und Peter Schmidt, die sich in diesem Jahr neben ihren anderen Aufgaben schwerpunktmäßig um die Datenpflege und Aktualisierung der Mitgliederdatenbank gekümmert haben.

Im vergangenen Jahr standen auch wieder mehrere Ausbildungswochenende auf dem Dienstplan. Das Sachgebiet 6 und die gesamten Teileinheiten Information- und Kommunikation (IuK) absolvierten diese Ausbildung im Februar, das Sachgebiet 3 -Einsatz- im April und das Sachgebiet 4 -Versorgung- im Juni im THW-Ausbildungszentrum Hoya.

Breiten Raum nahm die Ausbildung an dem neuen Führungsunterstützungssystem CommandX ein. Hier erfolgten Einführungsschulungen an diversen Samstagen, die auch 2026 fortgesetzt werden sollen.

Bei zwei Tagesveranstaltungen erklärten die Katastrophenschutz (KatS)-Einheiten der Hilfsorganisationen ihre Möglichkeiten und Sonderfähigkeiten. Bei einer weiteren Veranstaltung zeigte das Sachgebiet 5 seine Aufgaben auf. Zu Gast war dabei ein Vertreter des Virtual Operations Support Teams (VOST), der die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Teams erläuterte.

Bei den regelmäßigen Abendveranstaltungen wurden externe Organisationen vorgestellt. Hierzu gehörte unter anderem die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) sowie die Einsatz-Nachsorge (ENT), Drohnen als Hilfsmittel der Stabsarbeit und die technischen Einheiten der Bundes- und Landespolizei und Vorstellung der Bundeswehrfeuerwehr und des Kreisverbindungskommando der Bundeswehr.

Sprechfunkbetriebsübungen wurden an verschiedenen Terminen in Neustadt und Lehrte durchgeführt.

Natürlich zählten auch die Alltagsarbeit und sonstige Ausbildungsdienste der Mitglieder der Leitung, der Geschäftsstelle, der Teams, Teileinheiten und Arbeitsgruppen.

Im Ergebnis wurden von den Mitgliedern der TEL Hannover 19.600 Stunden bei 122 Dienstveranstaltungen geleistet.

Ein Schwerpunkt war im letzten Jahr der Dialog mit den Entscheidern der Städte und Gemeinden in der Region. So wurden die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region im Februar durch die Dezernentin, Frau Karasch, zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der die Fahrzeuge der TEL vorgestellt wurden.
Daran an schloss sich das erste Sommerbiwak der TEL im Mai, das mit großer Begeisterung von den Gästen aufgenommen wurde.

Bei dem Meldekopf Neustadt wurden Sprechfunkbetriebsübungen durchgeführt und ein Ausbildungskonzept für neue Sprechfunker für das Dienstjahr 2026 erstellt.

Seitens der Gruppe Unterstützung (GrpUstg) wurden taktische Sichtungen im Regionsgebiet durchgeführt und taktisch notwendige Kontakte ausgebaut.
Einen wichtigen Anteil an der Tagesausbildungen hatte die Verpflegungskomponente um Rolf Fuhrmann und Peter Zander, die bei jeder Veranstaltung vertreten war.

Im Bereich IuK wurden Alarm- und Anfahrtsübungen sowie Infrastrukturimplementierung und -pflege durchgeführt. Auch die Fortbildung der Einheiten stand 2025 auf dem Dienstplan.

Im Bereich Fahrzeuge und Liegenschaft wurde die Fahrerausbildung vorangetrieben. Natürlich gehörte hier auch die Pflege sowie Planung von Neu- und Ersatzbeschaffungen zum Aufgabengebiet.


Wie schon dargestellt, stellte auch die Anschaffung und Lieferung der Hardware von CommandX einen Schwerpunkt dar.
Parallel dazu wurde auch mit kleinen Planübungen auf den neuen Fahrzeugen begonnen.


Im Bereich S5 / Team Kommunikation wurden Stellenanzeigen entwickelt, um Sachgebiete, bestimmte Positionen, Teams und Arbeitsgruppen personell zu stärken.
Zur Vorbereitung möglicher Einsätze wurde durch eine Arbeitsgruppe Aufbauplätze in der Region identifiziert und Abstimmungsgespräche mit den zuständigen Verwaltungen geführt.
Um eine zeitnahe Alarmierung durchführen zu können, wurden ein neues Alarmierungssystem beschafft. Die Auslieferung wird in diesem Jahr erfolgen. Entsprechend wurde auch schon die Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) aktualisiert. 


Ziele für das jetzige Dienstjahr ist die Teilnahme an der Interschutz 2026 sowie die Durchführung des Sommerbiwak mit dem 40jährigen Jubiläum der TEL.
Ferner steht die Einführung des Alarmierungsystem und die Anschaffung eines Kommandowagens (KdoW) auf der Agenda.
Ferner ist beabsichtigt 2026 einen Förderverein zu gründen.
Auch für das Dienstjahr 2027 gibt es bereits erste Planungen. So soll die Ausbildung aufgrund der großen Gruppen modularisiert und Übungen mit der TEL durchgeführt werden.
Ferner steht die Anschaffung eines Fernmeldekraftwagens (FmKW) auf dem Plan.

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